Gasthaus

Philosophie

Schlattstall wurde im 14. Jahrhundert erstmals erwähnt.

1834, so schreibt Karl Mayer in seiner Schlattstaller Chronik von 1947, hat es in dem kleinen Flecken einen Speisewirt und zwei sogenannte Gassenwirte gegeben. Was fehlte war ein Schildwirt, der seine Gäste auch beherbergen durfte.
Die Schildwirtschaftsgerechtigkeit, also eine Art Konzession, erwarb nach einem Gesuch beim Königshaus noch im selben Jahr der Gassenwirt Andreas Staiger und musste dafür 37 Gulden und 30 Kreuzer berappen. Die Konzession ist dann auf den Hirschen übergegangen.





Türschild

1844 kaufte der Urgroßvater von Helmut Steudle, dem heutigen Verpächter des Hirsch, die Wirtschaft. Seit 1862 wurde eine Tradition begründet, die auch in Zukunft weiter gepflegt werden soll, nämlich den Eigenausbau von Rot- und Weißwein aus württembergischer Provenzienz.
1939 hat Helmut Steudles Vater Gottlob das Haus zu seinem heutigen Erscheinungsbild um- und ausbauen lassen. 1951 kam unter dessen Ägide noch ein zweiter Weinkeller hinzu.

Postkarte Gottlob Steudle       Postkarte Helmut Steudle

1973 übernahm Helmut Steudle mit seiner Frau Renate das Zepter. Bis Ostern 2010 führten die beiden das Gasthaus erfolgreich weiter. Eine lange Liste von Gästen kann dies bezeugen: Politiker wie Hans Filbinger und Klaus Scheufelen finden sich dort ebenso wie der ehemalige Präsident des VfB Stuttgart, Gerhard Mayer-Vorfelder.